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Unsere jährliche Aktion - Werkstatt des Vertrauens

 

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Unsere Osteraktion 2012  - für Sie - von uns !

 

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WDR - Sendung -

Bericht aus Brüssel - Sendung vom 16.05.2012

 

Lt. Detlev Moszicke seien die modernen Autos keine Wunderwerke der Mechanik mehr, sondern hochempfindliche Computer. Für reibungsloses Funktionieren bräuchten sie vor allem eines: die neuesten Softwareupdates.

 

Viele Betreiber von freien Werkstätten fühlen sich nicht gut informiert und sind lt. Detlev Moszicke gegenüber den Vertragswerkstätten ganz klar benachteiligt.

 

Die EU hat dieses Wettbewerbsproblem schon lange erkannt und war eigentlich überzeugt davon, es im Griff zu haben. Sogar in mehreren Verordnungen ist ausdrücklich festgelegt, dass die Hersteller den freien Werkstätten Reparatur- und Wartungsinformationen zur Verfügung stellen müssen.

 

Im Moment erleben Detlev Moszicke und seine zahlreichen Kollegen allerdings genau das Gegenteil. Allein die Anmeldung bei VW hat Detlev Moszicke eine Menge Nerven und sechs kostbare Wochen gekostet.

 

Aber das soll nicht ausreichen! Nun muss er für jeden Wagen, den er repariert, eine Benutzungszeit für den VW-Server kaufen. Eine Flatrate für das ganze Jahr würde ihn - nur für diesen einen Hersteller - 2.850,00 € kosten.

 

Das alles wäre sogar noch hinnehmbar, wenn er dann auch die benötigten Daten wirklich bekäme. Doch das so genannte "Pass-Through-Gerät", das die Daten vom Server auf das Fahrzeug überspielt, versteht die Computersprache nicht. Es sieht so aus, als hätte jeder Hersteller ein anderes System. Das verursacht natürlich große Probleme für das Entschlüsseln der Daten. Leider gibt es bisher noch kein Universalgerät, das alle Automobilhersteller kann.

 

"Wenn Sie das Wissen haben, dann haben sie langfristig den Markt im Griff", so ist sich auch der Europäische Verband der Automobilzulieferer (CLEPA) sicher. Dieser glaubt nämlich auch, dass die Hersteller den freien Werkstätten und dem Ersatzteil-Handel das Leben schwer machen. Die europäischen Automobilhersteller halten solche Anschuldigungen allerdings für Nonsens. Der Wettbewerb funktioniere einwandfrei, behaupten sie.

 

Leider merkt Detlev Moszicke in seinen Werkstätten davon nichts. Zur Zeit kann er zwar weiterhin jedes Auto unabhängig von der Marke warten, aber es werden ihm erhebliche Steine in den Weg gelegt....

Der WDR zu Besuch - am 14.05.2012

 

Durch den Bericht im Focus aufmerksam geworden, meldete sich der WDR für Mo., den 14.05.2012 an.

 

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Auch hier ging es um die bekannte Problematik, dass freie Werkstätten bei der Reparatur und Inspektion von Neuwagen Probleme haben. Lesen Sie hier unseren vorangegangen Bericht vom Focus.

 

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Detlev Moszicke demonstriert hier, in welcher Form die Daten zur Verfügung gestellt werden.

Kfz-Meister Reinhard Große und Detlev Moszicke sind sich sicher - ES MUSS SICH ETWAS ÄNDERN!

Auszug vom FOCUS 18 / 2012..... ( Lesen Sie dazu im Focus auf Seite 144)

 

CLEPA - Verband der europäischen Automobilzulieferer fordert in einem zähen und langwierigen Streit von den Autoherstellern, dass jede Werkstatt dieselben Informationen über ein Fahrzeug haben sollte.

 

Da die Autos immer komplexer werden, je mehr Elektronik sie enthalten, desto schwieriger wird es für die Kfz-Werkstatt um die Ecke, sich technisch auf dem Laufenden zu halten.

 

Viele Autofirmen machten es für die unabhängigen freien Werkstätten schwierig, die richtigen Ersatzteile zu identifizieren. Hier stößt man allerdings zunehmend auf Kritik. Der ACEA, Verband der europäischen Autobauer und Stimmen von BMW streiten dies vehement ab und behaupten, dass die Ersatzteilinformationen unbeschränkt zugängig sind.

 

Detlev Moszicke ist hier anderer Meinung und hat bereits auch schon seine Erfahrungen damit gemacht. Wenn er einen Neuwagen in seine Kfz-Werkstatt bekommt, hat er ein Problem. Für Reparaturen und Inspekionen braucht er eigentlich viele Details über Eletronik und Einzelteile des Modells. Der Hersteller muss laut einer EU-Verordnung zwar auch freien Werkstätten alle Fahrzeugdaten zur Verfügung stellen. Doch das funktioniert in der Praxis nicht, weiss Detlev Moszicke aus Erfahrung zu berichten.

 

Vor diesem Problem stehen sämtliche 18.500 freien Kfz-Werkstätten in Deutschland. Um mit den Herstellerdaten etwas anfangen zu können, müssten sie teuere elektronische Lesegeräte kaufen - für jede Marke ein eigenes! Unmöglich!

 

Die EU schreibt einfachen und klaren Zugang zu den Daten vor. Was darunter zu verstehen ist, ist Kern des Streits. Im Moment sucht man nach einem Kompromiss, der für alle, auch für freie Werkstätten umzusetzen wäre.