Auszug der Westfalenpost vom 04.02.2012:

 

.... Durch die Kältewelle der vergangenen eisigen Tage, gab es viele liegengebliebene Autos zu bearbeiten. Diesel gelierte, Batterien machten schlapp, Türen waren eingefroren, Frostschutzmangel, Waschanlagen und sogar Motoren waren eingefroren.

In Aue und in der Geschäftsstelle Bad Berleburg passte kein Auto mehr auf den Hof. Bei einer bestimmten Automarke war sogar das Kondenswasser in der Ölwanne gefroren. Dort mussten wir abschleppen, den Motor auftauen lassen und dann das Öl wechseln. Es wurden außerdem eine Menge Batterien ausgetauscht und geladen. Zusätzlich hatten viele Autofahrer Probleme mit zugefrorenen Kühlerhauben.

Der Bioanteil sorgte dafür, dass das Diesel schon bei minus 14 Grad gelierte und dann geht nichts mehr durch den Kraftstofffilter. Zusatzstoffe im Tank können das zwar verhindern, doch bei den vielfach üblichen, so genannten Common Rail Dieselsystemen besteht die Gefahr, dass die Additive die Pumpe zerstören.

Hier noch ein paar Tipps, um so gut wie möglich durch die eisigen Tage zu kommen, denn vorbeugen ist besser als später den Schaden zu haben;

* Beim Kühlfrostschutz sollten mindestens -25 Grad Celsius sichergestellt sein.

* Der Frostschutz der Scheibenwaschanlage sollte stets aufgefüllt werden. Nach dem Einfüllen sollte die Waschanlage so lange betätigt werden, bis sich die Mischung über Pumpe und Leitungen in die Düse verteilt hat.

* Türdichtungen können mit speziellen Pflegestiften behandelt werden, damit sie nicht einfrieren. 

* Die Batterie führt die Liste der Pannen an. Eine rechtzeitige Überprüfung oder ein Austausch wird vor dem Frost empfohlen.

* Eingefrorene Türschlösser lassen sich leicht mit einem Enteisungspray lösen.

Sprechen Sie uns an! Wir sind Ihnen gerne in dieser "Eiszeit" behilflich!